PRP (thrombozytenreiches Plasma) wird aus dem eigenen Blut des Patienten hergestellt, dann in die Kopfhaut auf Haarfollikelebene injiziert. Es enthält Wachstumsfaktoren (PDGF, VEGF, EGF, TGF-beta), die Gewebeheilung und Zellproliferation unterstützen.
Was zeigt die Evidenz?
Mehrere randomisierte kontrollierte Studien haben signifikante Verbesserungen der Haardichte bei Patienten mit androgenetischer Alopezie gezeigt. Die Evidenz ist ermutigend, aber nicht definitiv. Langzeit-Nachsorgedaten über 12 Monate sind begrenzt.
Patienten im frühen Haarausfallstadium (Norwood 1–3) sprechen besser an als jene mit vollständig kahlen Bereichen. PRP kann keine Follikel stimulieren, die nicht mehr existieren.
PRP und Haartransplantation
Die Kombination von PRP mit Haartransplantation ist eine gängige Praxis. PRP wird in die Empfängerzone während oder unmittelbar nach der Transplantation injiziert und unterstützt die Graftheilung.
Wie viele Sitzungen werden benötigt?
3–4 Sitzungen über 3–4 Monate, dann Erhaltungssitzungen alle 4–6 Monate.
PRP ist Teil unseres umfassenden Haarwiederherstellungsprogramms. Unser Team berät, ob PRP für Ihre Situation geeignet ist.
